Über ihre Kenntnisse hinaus sind sie auch warmherzige Personen, die sich nach der interessanten Bergtour noch gerne zu einem gemeinsamen Essen niederlassen.
Heutzutage zögern Bergprofis nicht mehr, die Heimat zu verlassen und die "weite Welt" kennenzulernen - ob Berge anderswo oder die Wüste - um dann zu den Wurzeln zurückzukehren! Wenn diese Bergprofis also Trekkingtouren durch gut eingeführte Agenturen anbieten, dann werden sie immer dem eigenen Terrain den Vorzug geben. Sie zeigen Ihnen die beste Spur fürs Schneeschuh- oder Skiwandern, Eisklettern oder Telemark. Das Image des schweigsamen Bergführers ist nicht mehr aktuell: Er zeigt Ihnen die Spur des Auerhahns im Neuschnee, erzählt Ihnen von seinen Erlebnissen, lässt Sie teilhaben an seinen Erfahrungen...
Lionel Fouque: Begründer von Pedibus und "Spezialist" fürs Schneeschuhwandern "Rando-Raquette" in der Chartreuse. Lionel Fouque, Pionier des Schneeschuhwanderns (15 Jahre Erfahrung) lebt in dem authentischen Dorf Saint-Pierre d'Entremont und ist eng mit "seinem" Chartreuse-Massiv, ("seinem" Regionalen Naturpark, "seinem" renommierten Kloster...) verbunden. Er war er einer der ersten Organisatoren der "Journée nationale de la raquette à neige" (frz, Tag des Schneeschuhs), der am 11. Januar 2009 zum 8. Mal veranstaltet wurde. Kein zweiter findet wie er Verbindungswege zu einsamen Weilern in dichten Wäldern und verborgenen Tälern der wunderscnönen Voralpenlandschaft des Dauphinois zwischen "Charmant Som", "Le Granier", "La Dent de Crolles" und "La Grande Sure", alles atypische Gipfel der Chartreuse, die Lionel Fouque in- und auswendig kennt... Vor vielen Anderen hat er daran gedacht, seine Touren phantasievoll um Aquarell- und/oder Schlemmerpause, Natur- und/oder Kulturentdeckungen... zu bereichern. Er wandert mit Ihnen auch durch Wüsten, auf den Inseln des Mittelmeeres oder im Nepal... und hat die sehr aktive Agentur namens Pedibus (frz, engl) gegründet!
Yvan Estienne: Nomade im Département Hautes-Alpes Dreißig Jahre Bergsport und Trekking haben überwältige Erinnerungen und ungewöhnliche Anekdoten bei Yvan Estienne (frz) hinterlassen, geboren im "Vallée de Vallouise" im Ecrins-Massiv. Seine Verbindung zu diesem Tal ist unzertrennlich und doch zog es ihn immer wieder zu fernen Expeditionen und eklektischen Eskapaden (Ski- und Segeltouren in den Fjorden von Norwegen ...). Der Mitgründer der dynamischen Agentur Azimut-Montagne (frz), die in ihrem Katalog auch Eiskaskadenklettern und (im Sommer) "Via Ferratas" anbietet, bildet bereits seit langem junge Bergführeraspiranten aus. Der alte, naturverbundene Veteran bleibt trotzdem dem Skiwandern im Queyras und Briançonnais und dem Skilaufen außerhalb der Piste auf der "Voie Lactée" ("Milchstrasse" - Montgenèvre Sestrières) treu. Ein weiterer Vorteil zu seinen Gunsten ist ein sympathisches Gästehaus, das von seiner Frau geführt wird!
Jean-Marie Valentin: Schneeschuh-Wandern in den Vogesen Jean-Marie Valentin ist ein emblematischer Begleiter im Munstertal, auf der elsässischen Seite der "Ballons des Vosges". Äusserst integriert in die Entwicklung des Schneeschuhwanderns , begleitet er Sie für einen Tag oder auch eine Woche, um "Trapper in frisch gefallenem Schnee" zu spielen. Ein Katzensprung von den Bauernhofgasthöfen Les Marcaires (gemeinsamer Name für Milchkuhzucht und landwirtschaftlicher Produktion des Munsterkäse) entfernt tollen Gemse durch die Natur, kleine Seen verstecken sich unter dem Schnee, dichte Wälder rivalisieren mit kahlen Bergkämmen (günstig für die Weidesaison im Sommer)... Kein anderer als Jean-Marie Valentin - mit drei Kumpanen in der Vereinigung "Cimes et Sentiers" (frz) vereint - verleiht einem einfachen Ausflug diesen "Abenteuergeist in gastlichem Ambiente"... Seine Kameradin Cynthia beschäftigt sich mit Behindertensport...
Jean-Luc Ranvier: Auvergnatische Schneeschuh-Eskapaden im Sancymassiv Schärfen Sie Ihren Blick und entdecken Sie mit Jean-Luc Ranvier und seiner Mannschaft den Mont-Dore und die anderen Puys und Vulkane der Auvergne mit Schneeschuhen an den Füssen: Beim Wandern während dem Sonnenuntergang, im Mondenschein bzw. "im Licht des Schnees?"..., erfahren Sie mehr über die Entstehung dieser Landschaften. Da gibt es u.a. den in einen Krater eingebetteten See "Lac Pavin" , alte Gletscher schliffen das Tal "Vallée de Chaudefour", Kälte und Wind trotzende Wälder, weite, unberührte Gegenden des Sancy (frz)..., ...aber auch schmackhaftes Essen in einem "Buron", der typischen Sennhütte... Probieren Sie unbedingt den Cantal und/oder Saint-Nectaire, typische Käse "AOC*" der Auvergne. *AOC=Bezeichnung für kontrollierte Herkunft
Rémi, Vincent und die Anderen: Vagabundierende "Profis" zwischen Pyrenäen, Ardèche und anderswo... Passionierte Reisebegleiter zu Fuss, , Bergführer... aus den Pyrenäen , der Ardèche und anderswo mit Unternehmungsgeist haben sich mit ihren auf dem Reisemarkt anerkannten Agenturen (La Balaguère (frz, engl), La Burle (frz), ...) zu dem Netz "Vagabondages" (frz) zusammengeschlossen. Dieser Verbund besteht aus an die 20 seriöse, enthusiastische Anbieter von oft innovativ geprägten Aufenthalten, Wanderungen, Streifzügen durch die Natur "alles inbegriffen." Diese Wander-"Künstler" stellen "auf ihre Art" vielthematische Aufenthalte zusammen, wie bspw. "Rando-balnéo" (Anstrengung und Entspannung!) in den "thermischen" Tälern der Pyrenäen (frz) und auf den Hochebenen des Vivarais ...
Bernard Lambolez: Zwischen Freeride und Schneeskulpturen in L'Alpe d'Huez Als ausgewiesener Bergführer ist Bernard Lambolez berechtigt, Touren auch "außerhalb der eingerichteten Skipisten" von L'Alpe d'Huez (frz) zu begleiten, über kleine Gletscher, durch die steilen Passagen des "Pic du Lac Blanc... Er unterscheidet sich von seinen Kollegen im Bergführerbüros der Oisansstation: so war er zum Beispiel Kajakspezialist "Haute Rivière" (spektakuläre und akrobatische Wildwasserdisziplin!). Jeden Winter fräst er mit einem Bergführerkumpel seit 15 Jahren vergängliche Eisgrotten, die besichtigt werden können. Jene in L'Alpe d'Huez mit grossformatigen Skulpturen liegt in der Nähe der Drahtseilbahnstation des Pic du Lac Blanc, in 2.700 Höhe... Während die Eishöhlen früher mit einem Eispickel! herausgemeisselt wurden, entstehen diese künstlichen, spielerischen Höhlen heutzutage nit der Kettensäge, nach dem Beispiel der Bildhauer des Festivals von Valloire.
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Das Diplom des "Begleiters" (Accompagnateur) existiert seit 1976 und setzt einen sehr soliden Schulungskurs voraus, der zu absolvieren ist. Der Beruf des Bergführers dagegen wurde mit der Eroberung der Gipfel im XIX. Jahrhundert "geboren". Er wurde kodifiziert und betreut, bspw. Ausbildung in der nationalen Schule in Chamonix (frz)...
Beide Berufsbegriffe sehen sich oft innerhalb eines "Büros" zusammengefasst. Aber jeder der beiden "Dienstwege" besitzt seine eine berufliche Gewerkschaft. Unter den 4.000 ausübenden "Begleitern" sind auch viele Frauen, jedoch nur an die 10 unter den 1.500 Bergführern. Das wird sich jedoch sicherlich ändern, ist doch die Präsidentschaft der Gewerkschaft der Bergführer zur Zeit in den Händen einer begabten Alpinistin: Françoise Gendarme! - Syndicat des Accompagnateurs en montagne (frz, Gewerkschaft der Bergbegleiter) - Syndicat national des Guides de montagne (frz, Gewerkschaft der Bergführer)
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